Die Wohnungspreise in Ljubljana haben im zweiten Quartal 2025 mit 4.448 €/m² einen neuen Rekord erreicht, während der nationale Durchschnitt bei 3.266 € liegt. Die Zahl der Transaktionen steigt, Inserate nehmen ab, und die Hypothekarzinsen bleiben günstig, was die Nachfrage stützt. Die Erschwinglichkeit hat sich leicht verbessert, bleibt jedoch gering. Größere Preisrückgänge werden von Analysten nicht
Ljubljana bleibt auch in diesem Jahr ein Hotspot des slowenischen Immobilienmarktes. Die neuesten Daten des Analyseunternehmens Arvio zeigen, dass der durchschnittliche Quadratmeterpreis einer Wohnung im zweiten Quartal 2025 einen Rekordwert von 4.448 Euro erreichte – 2,2 % mehr als im ersten Quartal und 3,3 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Auch auf nationaler Ebene sind die Preise gestiegen – der durchschnittliche Quadratmeterpreis kletterte auf 3.266 Euro, was einem Anstieg von 13 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Mehr Transaktionen, weniger Inserate
Die Zahl der Transaktionen in Ljubljana steigt nun schon das dritte Quartal in Folge – im letzten Quartal um mehr als 10 %. Gleichzeitig nimmt die Zahl der aktiven Inserate ab; im Vergleich zum Vorjahr gibt es auf Immobilienportalen über 20 % weniger Angebote.
Die Differenz zwischen Angebotspreisen und tatsächlich erzielten Preisen hat sich leicht verringert und liegt nun bei etwa 10 %. Verkäufer sind also bereit, nachzugeben – allerdings nur begrenzt.
Wohnbaukredite: weiterhin günstige Zinssätze
Käufer können derzeit mit durchschnittlichen Fixzinsen von rund 2,87 % rechnen, niedriger als im Vorjahr. In der Praxis zeigen sich die Banken oft bereit, weitere 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte nachzugeben. Dies hat die Nachfrage angekurbelt – allein im ersten Halbjahr wurden fast eine Milliarde Euro an neuen Wohnbaukrediten vergeben, einer der höchsten Werte der letzten fünf Jahre.
Wohnungserschwinglichkeit: kleine Verbesserung
Unter der Annahme eines durchschnittlichen Gehalts, einer 20-%-Anzahlung und einer 20-jährigen Laufzeit kann sich ein Käufer in Ljubljana derzeit etwa 30 m² Wohnfläche leisten – etwas mehr als in den Vorquartalen, aber immer noch deutlich weniger als in der Vergangenheit.
Was bringen die nächsten Monate?
Das makroökonomische Umfeld bleibt günstig: Die Löhne steigen weiter, die Arbeitslosenquote liegt mit 3,2 % auf einem Rekordtief, und die Ersparnisse der Haushalte haben erstmals 28 Milliarden Euro überschritten. Experten erwarten daher keine großen Preisschwankungen – deutliche Rückgänge sind unwahrscheinlich, weiteres Wachstum jedoch begrenzt.
Die Wohnungspreise in Ljubljana befinden sich auf Rekordniveau, die Nachfrage bleibt hoch, und die Zinssätze ermöglichen Käufern weiterhin relativ günstige Finanzierungsbedingungen. Wer über einen Kauf nachdenkt, sollte jetzt die Gelegenheit nutzen.
Source: Finance.si